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Hans Jacob Lautenbach

 
Zoon van w1

w2 | 1659-1747

Hans Jacob Lautenbach werd geboren ± 7 oktober 1659 te Zwinge en overleed 20 augustus 1747 te Wollershausen. Hij huwde 27 februari 1696 te Zwinge met Margaretha Schrader die circa 1676 overleed.

Jacob Lautenbach, vielleicht auch Hans Jacob Lautenbach, wurde 1659 oder 1660 geboren. Er ist mit großer Wahrscheinlichkeit der Vater von Johann Henrich Lautenbach und von Anna Catharina Lautenbach.

Johann Henrich Lautenbach wurde 1699 geboren und kam 23-jährig nach Wollershausen, wo er seit 1722 am Abendmahl teilnahm. Er sah dort die 1710 geborene Maria Elisabeth Blume heranwachsen, die er Ende 1731 heiratete (er 32-jährig, sie 21-jährig).

Anna Catharina Lautenbach, geboren 1700, heiratete Johann Albrecht Köhler aus Wollershausen, geboren 1704. Am 26.10.1736 wurde sie seine Witwe. Sie heiratete 1737 nocheinmal in Wollershausen und starb dort 1768 kinderlos. Der Name Lautenbach kommt sonst in Wollershausen nicht vor.

In späteren Zeiten kommen noch viermal Lautenbach–Töchter aus den umliegenden Orten durch Einheirat nach Wollershausen, und zwar

1765 Anna Margaretha Lautenbach aus Stöckey

1815 Dorothea Charlotte Lautenbach aus Zwinge

1818 Maria Caroline Lautenbach aus Zwinge, die in Zwinge heiratet und wohl auch dort geblieben ist

1879 Caroline Wilhelmine Bertha Lautenbach angeblich aus Duderstadt, wobei Bertha wahrscheinlich aus Wollershausen stammt, aber 1867 mit 9 Jahren ihre Mutter verlor und 1870 mit 12 Jahren zur Vollwaisen wurde.

Alle Lautenbach in Wollershausen stammen also von Johann Henrich Lautenbach und seiner Frau Maria Elisabeth Blume ab. Es ist gesichert anzunehmen, dass Johann Henrich seine Schwester Anna Catharina nach Wollershausen nachgezogen hat und dass er seinen Vater (Hans) Jacob Lautenbach im Alter aufgenommen hat. Dieser ist am 20.8.1747 in Wollershausen gestorben.

Wollershausen ist eine kleine landwirtschaftliche Gemeinde südlich des Harzes. Heute hat es 469 Einwohner und ist unter www.wollershausen.de beschrieben. Es liegt an der Rhume, einem kleinen Fluss, der in die Oder mündet und dann bei Northeim in die Leine. Die Rhume entspringt fünf Kilometer von Wollershausen bei Rhumspringe aus einer sehr starken Quelle. Der Naturforscher Alexander von Humboldt gibt an, dass dies die größte Quelle Europas ist. Ihre 4 000 Liter je Sekunde werden aus dem Harz gespeist. Die Rhume ist Grenzfluss zwischen Niedersachsen und dem thüringischen Eichsfeld, gleichzeitig Grenze zwischen vorwiegend evangelischer und katholischer Bevölkerung. Bis 1945 war Wollershausen rein evangelisch, das Eichsfeld dagegen gehörte früher zu Kur-Mainz.

Wollershausen stammt wahrscheinlich aus dem 8. oder 9. Jahrhundert, es wird aber erst 1241 erstmalig urkundlich erwähnt. Es hatte früher den adeligen Gutshof, der seit dem späten 14. Jahrhundert der Familie von Minnigerode gehörte.

1591 gab es 32 Haushaltungen, davon 8 Meierhöfe und 8 Halbmeierhöfe. Der Rest waren Kötnerhöfe, also Kleinbauern, die neben ihrem Familienbetrieb noch andere Erwerbsquellen (zum Beispiel Handwerk oder Dienste auf dem Gutshof) haben mussten.

Einen solchen Kötnerhof erbte auch Maria Elisabeth Blume. Ihr Mann Johann Henrich Lautenbach muss recht angesehen gewesen sein, denn er wurde 1762 ebenso wie später sein Sohn zum Schulze gewählt. Er starb 1781 82-jährig. Wollershausen wuchs nur langsam: 1651 gab es 37 Haushaltungen, 1689 44 Haushaltungen.